Viele Menschen stellen sich eine Videokonsultation ähnlich wie einen klassischen Praxisbesuch vor: Symptome beschreiben, Beschwerden schildern und am Ende ein Rezept oder einen Therapieplan erhalten. Der entscheidende Unterschied im Online-Format ist jedoch, dass der Arzt Sie nicht körperlich untersuchen kann. Seine Einschätzung basiert ausschließlich auf den Informationen, die Sie bereitstellen – wie Krankengeschichte, Laborwerte und Befunde. Internationale Studien zeigen: Wenn Patienten vor einer Online-Konsultation alle relevanten medizinischen Daten bereithalten, steigt die Genauigkeit der Diagnose deutlich. In einer Untersuchung lag die Trefferquote bei 76,6 %, wenn nur die Anamnese vorlag. Wurden Laborwerte und Untersuchungsergebnisse ergänzt, stieg die Genauigkeit auf 93,3 %. Eine gute Vorbereitung spart Zeit, reduziert Stress und ermöglicht es Ihnen, klare Antworten vom Spezialisten zu erhalten. Während der Arzt sich auf die Analyse konzentriert, behalten Sie den Überblick über das Wesentliche. Das Ergebnis: ein klarer Handlungsplan – sei es eine Therapieempfehlung oder weiterführende Diagnostik.