Die Rolle der künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen

Die Rolle der künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen

MedicusUnion Team
MedicusUnion Team

April 03, 2023

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Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert das Gesundheitswesen, indem sie die Diagnostik, personalisierte Behandlungspläne und administrative Aufgaben verbessert. Mit ihrer Fähigkeit, riesige Datenmengen schnell zu analysieren, trägt KI zu verbesserten Patientenergebnissen, Kosteneffizienz und innovativen Lösungen bei und läutet eine neue Ära im Gesundheitswesen ein.

Um überhaupt die Rolle der künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen zu erläutern, muss man zunächst wissen, was es ist und wie es funktioniert. 

Was ist also künstliche Intelligenz (KI)?

Künstliche Intelligenz ist der Versuch, menschliches Denken und Lernen auf Maschinen zu übertragen und die Maschinen damit intelligent zu machen. Zur Zeit ist es so, dass es für bestimmte Aufgabenbereiche bestimmte Programme gibt. Ein einfaches Beispiel ist die Tabellenrechnung. Man gibt in einer Tabellenzeile vor, dass man die Summe der ganzen Spalte zusammenrechnen soll. Das ist eine einfache Rechenleistung. Diese Tabelle kann aber keine Aussagen darüber treffen, ob dieser Wert, der ggf. auch von anderen Faktoren abhängt, gut oder schlecht ist. Ein anderes Beispiel ist die Robotik. Wir sehen häufig Roboter in Fabriken, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Diese sind so programmiert, dass sie technische Aufgaben automatisch ausführen können. Was passiert aber, wenn etwas anders läuft als die Maschine es gewohnt ist? Sie wird darauf kaum reagieren können. Während ein Mensch eine Sache, die ihm heruntergefallen ist, aufhebt, wird der Roboter damit wahrscheinlich nicht klar kommen. Also ist es das Ziel der künstlichen Intelligenz, Maschinen solche Handlungsstränge und menschenähnliche Reaktionen beizubringen. 

Was hat aber künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen verloren? 

Das oberste Ziel der künstlichen Intelligenz ist, dem Menschen die Arbeit zu erleichtern und die Arbeitsprozesse zu verbessern und menschliche Fehler zu vermeiden. 

In der Zukunft kann sie dazu beitragen, den medizinischen Bereich zu revolutionieren und dabei helfen, Krankheiten früher zu erkennen und die Patienten besser zu versorgen. 

Bereits jetzt hat man die Möglichkeit, durch den Einsatz der Telemedizin Menschen auch in abgelegenen Orten besser zu erreichen. Es gibt immer wieder Nachrichten, dass in den Dörfern Ärzte fehlen und die Einwohner lange Fahrten auf sich nehmen müssen, um einen Arzt zu sprechen. Mittlerweile geht man dazu über, den Arzt online über eine Videokonferenz zu sprechen. Das erleichtert in vielerlei Hinsicht das Leben, sowohl den Ärzten als auch den Patienten. 

Dennoch wird die künstliche Intelligenz einen Arzt nicht ersetzen, es wird sich aber die Arbeitsweise verändern. Das werden vor allem diejenigen merken, die sich mit der Diagnostik von Krankheiten aus den Bereichen Neurologie, Kardiologie und Onkologie beschäftigen. Durch den Einsatz der künstlichen Intelligenz in der Diagnostik werden die Wartezeiten verkürzt und die Standardprozesse können mit Hilfe der lernenden Computersysteme beschleunigt werden. 

Auch den Krankenhausalltag wird die KI in der Zukunft verändern. Es können verschiedene Krankheiten früher erkannt und behandelt werden. Es sind zum Beispiel solche Erkrankungen wie:

  • Demenz
  • Herzerkrankungen
  • Brustkrebs
  • Fettleibigkeit bei Kindern 
  • und diverse neurologische Erkrankungen

Wie wird die KI das Krankenhauspersonal unterstützen können:

  • Sie kann dem Arzt dabei behilflich sein, Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen auszuwerten und so zur schnellere und genauere Diagnosen führen
  • Dem Arzt bei der Entscheidungsfindung von einer Behandlung behilflich sein 
  • Überwachung des Patienten: Es können verschiedene vitale Zeichen des Patienten gemessen werden und auf dieser Basis Medikamente verschrieben werden 

Und jetzt kommt die Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen: Hat der Computer immer Recht? Die Entscheidung über eine Behandlung wird immer noch vom Arzt getroffen. Er wird dabei zwar vom Computer unterstützt, aber es ist nicht die einzige Ausgangsbasis, auf die er sich verlässt. Hinzukommen immer noch verschiedene Faktoren, die beachtet werden: der gesunde Menschenverstand, die Erfahrung des Arztes und der menschliche Aspekt. 

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